Rawbalance-News: Gekeimter Buchweizen – Superfood für die schnelle und gesunde Küche

Hallo lieber Rohkostfreund,

wie du vielleicht schon weißt, sind Weizenproteine für den Körper nicht so gut verwertbar. Eine super Alternative bietet hier der Buchweizen. Dieser ist im Gegensatz zu anderen Getreidesorten frei von Gluten. Genau genommen handelt es sich bei Buchweizen eigentlich um gar kein Getreide. Er wird aber aufgrund seiner mehlhaltigen Früchte als solches genutzt. Doch was hat dieses Korn noch zu bieten?

Buchweizen ist ein vollwertiges Lebensmittel voll von allen essenziellen Aminosäuren, Mineralstoffen wie Zink, Magnesium und Eisen und Ballaststoffen. Es soll sogar Menschen geben, die sich fast ausschließlich davon ernähren. Das ist natürlich umstritten und nicht jedermanns Sache, jedoch macht es durchaus Sinn Buchweizen vermehrt in den Ernährungsplan zu integrieren.

Dieses besondere Korn verfügt über den Inhaltsstoff Chiro-Inositol. Dieser reguliert den Blutzucker und kommt somit vor allem Diabetikern zugute. Auf diese Weise kann sich sogar die künstliche Zufuhr von Insulin erübrigen oder zumindest minimieren. Das im Buchweizen enthaltene Lecithin harmonisiert den Cholesterinspiegel, was gegen Depressionen vorbeugt und für eine gute Gemütsstimmung sorgt. Zudem verfügt dieses Korn noch über einen weiteren sehr interessanten Inhaltsstoff, welches Rutin genannt wird. Dieses hält die Blutgefäßwände elastisch und schützt vor Bluthochdruck und Krampfadern.

Und wer die Körner keimen lässt, tut sogar noch mehr für seine Gesundheit. Denn auch bei Buchweizen gilt: Lässt man die Samen keimen, nimmt ihr Nährstoffgehalt enorm zu.
Wie das Keimen funktioniert? Ganz einfach, man muss kein Experte sein, um das hinzukriegen 🙂
Buchweizen kannst du im Keimglas richtig gut sprießen lassen. Für optimale Ergebnisse sollten keine Handys, Steckdosen oder anderer Elektrosmog in der unmittelbaren Nähe des Glases sein.

Beachte bitte, dass Buchweizen gerne genügend Platz zum Atmen hat. Damit nicht zu viel Druck entsteht, ist es wichtig das Keimglas nicht bis zum Rand voll mit Körnern zu beladen. Da Buchweizen sehr viel Wasser aufsaugt, ist eine Befüllung bis zur Hälfte des Glases optimal. Danach kannst du das Keimglas bis zum Rand mit Wasser füllen, es verschließen und die Körner ein paar Stunden darin eingeweicht stehen lassen.

Durch den Kontakt mit Wasser und Licht, beginnt der Buchweizen aus seinem Schlaf aufzuwachen. Natürlich wächst Buchweizen in der Natur und um sich dort vor hungrigen Tieren zu schützen, bildet er im Winter einen natürlichen Fressschutz. Lässt du nun die Körner im Glas keimen, simulierst du durch die Verbindung mit Wasser und Wärme den Frühling und der Fressschutz baut sich wieder ab. Die festen Proteinverbindungen werden aufgespalten und neue Aminosäuren-Kombinationen gebildet. Durch diesen Vorgang steigt die Bioverfügbarkeit an. Die Anzahl an sekundären Pflanzenstoffen, Proteinen und Antioxidantien nimmt zu und deine Gesundheit freut sich über diese wertvollen Stoffe.

Damit nichts faulig wird, ist es wichtig das Wasser nach Einweichen des Buchweizens wieder abzugießen. Dazu drehst du das Keimglas einfach um und lässt das Wasser und den entstandenen Schleim (= Fraßschutzstoffe) gut abtropfen. Es empfiehlt sich ohnehin Buchweizen und auch Nüsse immer vor dem Verzehr einzuweichen, da man ansonsten diesen Schleim mit verzehren würde. Im Körper würde dieser für schwere Emotionen und Blockaden sorgen.

Nach dem Abtropfen sollte der Buchweizen gut mit Wasser durchgespült werden. Setze dazu den Wasserhahn direkt am Deckel des Keimglases an. Um auch den Schleim, der sich am Glasboden festgesetzt hat, zu entfernen, empfiehlt es sich die Spülung zu wiederholen und das Glas zwischendurch kräftig durch zu schütteln. Am besten spülst du das Glas 3-mal täglich durch. Die höchste Nährstoffdichte erreichst du, wenn du den Buchweizen insgesamt 72 Stunden keimen lässt.

Der Vorgang des Keimens ist höchst interessant, denn die Stärke im Korn wandelt sich dabei in Zucker um. Deswegen wird der Buchweizen auch mit jedem Tag etwas süßer. Während des Keimprozesses wird allmählich aus dem Korn ein Gemüse. Das Korn beginnt aufzuwachen, zu leben und setzt dabei viel Licht und Energie frei, die beim Verzehr in unseren Organismus gelangen und uns frisch und vital halten. Besonders wohltuend finde ich auch dieses starke, energievolle Gefühl, dass man durch Buchweizen bekommt. Als könnte man Bäume ausreißen oder einen Marathon laufen 🙂

Wie lange du den Buchweizen keimen lässt, liegt ganz bei dir. In der Regel sind es 3 bis 5 Tage. Interessant ist, dass die Süße des Buchweizens täglich zunimmt. Ja, und den Verwendungsmöglichkeiten für gekeimten Buchweizen sind auch keine Grenzen gesetzt. So kannst du ihn ins Müsli mischen, in den Smoothie geben, zu Salaten servieren oder als Topping für Gemüseaufstrichen verwenden.

Zudem ist dieses besondere Korn auch unter Sportlern und Body Buildern sehr beliebt, da es sich hervorragend für den Muskelaufbau eignet. Aber auch Menschen, die ein wenig zunehmen wollen, greifen gerne darauf zurück. Und schmecken tuts auch. Genaugenommen ist der Geschmack von Buchweizen erdig, leicht nussig und mit einer zarten Erbsen ähnlichen Note versehen. Und wie oben bereits erwähnt, je länger du die Samen keimen lässt, umso süßer werden sie. Probiers einfach mal aus.

In meinem Rawbalanceshop findest du ein hochwertiges 2-er Sprossen System zum Keimen.

Das schau ich mir genauer an

 

Viel Spaß beim Experimentieren 🙂

Deine Bharati
mit dem Rawbalance Team

 

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